Die SchulKinoWochen NRW setzen ihre Erfolgsgeschichte fort: Drei Wochen lang haben mehr als 120 Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen dafür begeistert, im Kino über das Medium Film zu lernen. In über 1.000 Vorstellungen in den 72 teilnehmenden Städten warfen die Kinder und Jugendlichen einen Blick auf ferne Welten und fremde Kulturen, tauchten in reale und fiktive Wirklichkeiten ein und stärkten mit dem Kinobesuch und der Vor- und Nachbereitung des Gesehenen im Unterricht ihre Medienkompetenz. Zu allen ausgewählten Filmen war kostenloses Unterrichtsmaterial verfügbar. Und darüber hinaus standen auch in diesem Jahr Regisseure und Schauspieler, Experten und Filmpädagogen dem jungen Publikum direkt nach den Filmen Rede und Antwort.
Im Rennen um die Zuschauergunst der SchulKinoWochen NRW setzte sich mit „Ziemlich beste Freunde“ der erfolgreichste Kinofilm des vergangenen Jahres durch, der mit seiner ergreifenden Story das Schwerpunktthema „Inklusion“ auf charmante und eindringliche Weise visualisiert. Bei den jüngeren Zuschauern erfreuten sich besonders die Buchverfilmung „Sams im Glück“ und der Dokumentarfilm „Das grüne Wunder – Unser Wald“ großer Beliebtheit.
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung richteten die SchulKinoWochen NRW mit Kinoseminaren in ausgesuchten Spielstätten einen weiteren Fokus auf den Umgang mit Vorbehaltsfilmen wie dem Propagandafilm „Jud Süß“ oder aktuellen kontroversen Produktionen wie dem mit mehreren Deutschen Filmpreisen ausgezeichneten Debütfilm „Kriegerin“. Auch die in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung, den Medienzentren und weiteren Partnern durchgeführten Fortbildungen für Lehrer fanden große Resonanz.