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Ein Tag ohne Frauen

US/IS 2024, Pamela Hogan

Zum fünfzigsten Jubiläum schildern Zeitzeug:innen und spielerische Animationen den isländischen Frauenstreik.

Themen
Feminismus, Gleichberechtigung, Geschlechterrollen, Widerstand, Arbeit, Geschichte, Island

Dieser Film gehört zum 17 Ziele-Programm.

Ein Tag ohne Frauen

Dieser Film läuft in Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Münster und Ratingen.

Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.

Im jährlich veröffentlichten Gleichstellungsindex des Weltwirtschaftsforums belegt Island regelmäßig den ersten Platz. Einen symbolträchtigen Schritt hin zu dieser hohen Geschlechterparität ermöglichte ein bemerkenswerter Frauenstreik am 24. Oktober 1975. Dem Film zufolge beteiligten sich daran 90 Prozent der Isländerinnen, um die oft unsichtbare und marginalisierte Bedeutung ihrer Arbeit aufzuzeigen: Sie blieben für einen Tag ihren Arbeitsstätten fern und überließen die Kinder- und Heimbetreuung den Männern. Das damals dominierende Bild der Frau als Hausfrau, die in etwaigen Arbeitsverhältnissen eine nachrangige Rolle spielt, erhielt so sichtbare Risse. Initiiert wurde der Streik von der feministischen Bewegung der „Roten Socken“, die zuvor bereits mit Aktionen wie der Präsentation einer Kuh bei einem Schönheitswettbewerb aufgefallen war und zunächst auch unter Frauen Gegenwind hervorrief.

Länge: 74 Min. | FSK: o.A. | Altersempfehlung: ab 13 J. | Klassenstufe: ab 8. Kl.

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