Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
DE 2024, Marie Luise Lehner
Der Film erzählt von Klassenunterschieden, Geschlechteridentität und dem Erwachsenwerden.
Themen
Behinderung, Vielfalt, LGBTQIA+, Eltern-Kind, Identität, Sexualität, Intersektionalität, Freundschaft
Wenn du Angst hast nimmst du dein Herz in den Mund und lächelst
Dieser Film läuft in Bielefeld und Iserlohn.
Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.
Die zwölfjährige Anna lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter Isolde in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung am Rande von Wien. Anna ist eine sogenannte CODA ("child of deaf adults") – ein "Kind gehörloser Eltern". Denn Isolde hat eine Hörbehinderung. Mit ihr unterhält sich Anna oft in Gebärdensprache, gleichzeitig spricht Anna auch Lautsprache. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist innig, aber das Geld oft knapp. Als Anna von der Mittelschule auf ein Gymnasium im Stadtzentrum wechselt, trifft sie auf Jugendliche, von denen die meisten aus der Oberschicht stammen. Obwohl sie selbstbewusst ist, beginnt sie sich für ihre soziale Herkunft und die behinderte Mutter zu schämen. Auch mit Isolde kommt es in Folge immer öfter zu Streitereien. Am Ende findet Anna aber mit Mara eine verbündete Freundin an der neuen Schule und kann ihre Scham in Stolz verwandeln.
Der Film ist eine Coming-of-Age Geschichte der besonderen Art. Denn auf der Suche nach Identität wird Vielfalt als Norm dargestellt.
Länge: 88 Min. | FSK: 12 | Altersempfehlung: ab 12 J. | Klassenstufe: ab 7. Kl.
Unterrichtsmaterial zum Download
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