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Das Glaszimmer

DE 2019, Christian Lerch

Die letzten zwei Wochen des Zweiten Weltkriegs, erzählt aus der Perspektive eines zehnjährigen Jungen.

Themen
Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Flucht, Propaganda, Ideologie, Werte, Familie, Erwachsenwerden

Das Glaszimmer

Kurz vor Kriegsende 1945 fliehen der elfjährige Felix und seine Mutter Anna aus München in das Heimatdorf der Mutter in der bayrischen Provinz. Beide sehnen sich nach einem baldigen Ende des Krieges und hoffen auf die Rückkehr von Felix' Vater Bernd, der an der Westfront kämpft. Unterstützung in ihrer prekären Lage erhalten die beiden ausgerechnet von Dorfvorsteher Feik, einem überzeugten Nazi, der den Endsieg propagiert. Dessen Sohn Karri ist etwas älter als Felix und wie sein Vater der Ideologie der Nationalsozialisten völlig verfallen. Auch wenn er Felix zunächst das Leben schwer macht, eifert der Jüngere dem Älteren nach und imitiert bald dessen kalte, militante Art sowie den Hass auf Andersdenkende, Geflüchtete und Deserteure. Dann erreicht das Dorf die Nachricht, Bernd sei an der Front gefallen. Als der Vater, offensichtlich ein Deserteur, etwas später im Dorf auf- bzw. untertaucht, muss sich der moralisch zerrissene Felix zwischen der Loyalität zu den Nationalsozialisten und der zu seiner Familie entscheiden.

Länge: 93 Min.  |  FSK: 12  |  Altersempfehlung: ab 12 J.  |  Klassenstufe: ab 7. Kl.

Dieser Film läuft in Bochum.