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Der wilde Wald

DE 2021, Lisa Eder

Der Film wechselt zwischen Naturaufnahmen im Stil des Natur- und Tierfilms sowie Interviewpassagen.

Themen
Ökosystem Wald, Ökosysteme, Natur, Naturschutz, Klimawandel, Biodiversität, Sinnsuche

Der wilde Wald

Entlang der Grenze zu Tschechien bildet der Bayerische Wald zusammen mit dem Nationalpark Ŝumava den größten Nationalpark Mitteleuropas. 1970 wurde mit dem Experiment begonnen, in diesen Teil des Bayerischen Waldes nicht mehr einzugreifen. Zerstörerische Stürme und der Borkenkäfer schienen den Plan in den 1980er Jahren zum Scheitern zu bringen. Massive Proteste von Menschen aus der Region forderten, den Wald zu retten. Doch wurde nicht eingeschritten; es zeigte sich, dass der Wald sich selbst regenerieren konnte. Er hat sich zu einem Urwald von beeindruckender Artenvielfalt entwickelt. Luchse, Wölfe und Elche sind hier zu Hause. Für die Entomologin Diana Six ist der Bayerische Wald ein Schlaraffenland der Insektenforschung. So gibt es nur hier den Ambrosiuskäfer. Die Philosophin Christina Pinsdorf sieht in diesem Naturraum die Chance, anschaulich über das Verhältnis Mensch und Wildnis zu reflektieren. Und für den Krankenpfleger und Fotografen Bastian Kalous ist das Durchwandern des Waldes Inbegriff von Freiheit.

Länge: 89 Min.  |  FSK: ohne  |  Altersempfehlung: ab 10 J.  |  Klassenstufe: ab 6. Kl.

Dieser Film läuft in Brilon, Köln, Münster und Wuppertal.