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Sonne

AT 2022, Kurdwin Ayub

Ein knalliger, selbstbewusster Debütfilm, der gekonnt die Social-Media-Welten der "Gen Z" einbindet.

Themen
Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden, Identität, Zugehörigkeit, Religion, kulturelle Aneignung, Frauen

Sonne

Als die drei Freundinnen Yesmin, Nati und Bella vor der Kamera zum bekannten Lied „Losing My Religion“ von R.E.M. mit Hijab tanzen und posieren, ahnen sie noch nicht, wie viral ihr Video werden wird. Denn dieses verbreitet sich rasch auf Social Media sowie in ihrem Umfeld, weswegen sie auf Kritik und Lob zugleich stoßen. So ist Yesmins Vater regelrecht begeistert und verhilft dem Trio, mit dem Lied auf kurdischen Feiern aufzutreten. Als sie schließlich bei einer Talkshow eingeladen werden, spricht Nati ungefragt über muslimische Erfahrungen, obwohl weder sie selbst noch Bella Muslima sind. Langsam schleicht sich ein ungutes Gefühl bei Yesmin ein und sie fragt sich, warum sich ihre Freundinnen so wohl in dieser neuen Rolle fühlen. Gleichzeitig muss sie sich mancher Kritik alleine aussetzen und argumentiert selbstbewusst, dass ihr keiner zu sagen habe, wie sie ihr Kopftuch zu tragen habe oder sie sich benehmen soll. Nachdem Nati und Bella sich schließlich zunehmend von Yesmin distanzieren und sogar verschwinden, steht ihre Freundinnenschaft auf dem Spiel.

Länge: 88 Min.  |  FSK: 12  |  Altersempfehlung: ab 14 J.  |  Klassenstufe: ab 9. Kl.

Dieser Film läuft in Bonn, Düren, Essen, Leverkusen und Solingen.