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Grußwort

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Lehrerinnen und Lehrer,

wir blicken zurück auf ein sehr außergewöhnliches Jahr, in dem wir uns alle den Herausforderungen einer Pandemie zu stellen hatten. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass sich das Leben, gerade auch das schulische, möglichst bald wieder in normalen Bahnen bewegt. Zugleich wissen wir, dass manches neu und anders sein wird - auch bei den SchulKinoWochen. Sie stellen ein Herzstück der erfolgreichen Arbeit von Vision Kino dar und das meint nicht nur die absoluten Zahlen. Die Durchführung in allen Bundesländern in Zusammenarbeit mit zahlreichen Förderern und Partnern - mit den Ministerien, den Landesmedienzentren, und -anstalten, aber auch den engagierten Kinobetreiber*innen, den Filmverleihen und Filmemacher*innen - ist nicht hoch genug einzuschätzen, denn sie hat ein Bewusstsein für die Filmbildung und den Kulturort Kino geschaffen und verstetigt. Und wir bieten mehr als den Film an sich, genauso wie Kino heute und in Zukunft mehr sein muss als eine Abspielstätte. Filmgespräche vor Ort oder zugeschaltet mit den Macher*innen oder Protagonist*innen, Anregungen, Reflexionsrunden mit Filmbildner*innen, aber auch die Materialien, Hefte zur Vor- und Nachbereitung des Films - all das gehört zusammen, wenn wir diese Kunstform in den Mittelpunkt rücken, wo sie noch immer ihren stärksten sinnlichen Eindruck hinterlässt. Uns ist bewusst, dass sich das Kino einreiht in die vielen Rezeptionsformen von Film, aber es weiß sich zu unterscheiden, und hier können auch digitale Angebote den Mehrwert des Kinos verdeutlichen.

Mein besonderer Dank gilt unseren Hauptzuwendungsgebern BKM und FFA, den vielen treuen Förderern und Partnern, vor allem aber auch den Kolleg*innen der Projektbüros, die in diesem Jahr besonders gefordert sind: mit uns Szenarien zu planen, zu durchdenken, wieder zu verwerfen und neu zu entwickeln, den Kontakt zu den Schulen und den Kinos besonders flexibel zu intensivieren und vieles mehr. Dabei kamen uns die digitalen Kommunikationswege entgegen, und wir konnten auch feststellen, wieviel Energie sich freisetzen lässt, wenn man in seinen Möglichkeiten plötzlich beschränkt ist.

Aber entscheidend ist, wofür wir das tun, worin unsere Ziele bestehen, was letztendlich unsere Vision ist. Und da haben wir mit unserem Namen genau das im Blick, was es immer wieder neu zu denken gilt.

Ihr

Leopold Grün
Geschäftsführer der VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz