Der Lehrer, der uns das Meer versprach
ES 2023, Patricia Font
Die Anfänge des Faschismus in Spanien und die mühsame Aufarbeitung der Franco-Diktatur 70 Jahre später.
Themen
Faschismus, Diktatur, Kirche, Schule, Spanien, Vergangenheitsbewältigung, Lehrkräfte, spanische Geschichte
Der Lehrer, der uns das Meer versprach
Dieser Film läuft in Bad Laasphe, Dorsten, Gelsenkirchen, Grevenbroich, Lüdinghausen, Ratingen und Wuppertal.
Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.
Heutzutage würde man Antoni Benaiges wohl als idealen Pädagogen preisen: ein passionierter Lehrer, der neue Wege geht, um seinen Stoff zu vermitteln und seine Schüler:innen als Persönlichkeiten wertschätzt. Doch 1936 sorgt er mit seinen reformpädagogischen Ansätzen zwar für Begeisterung bei den Kindern, aber noch mehr für Irritation bei ihren Eltern und beim mächtigen Klerus. Zudem hält der Katalane Benaiges mit seinen linkspolitischen Ansichten nicht hinterm Berg. Die Zweite Spanische Republik steht in dieser Zeit schon auf tönernen Füßen und der Putsch vom Faschisten und späteren Diktator Francisco Franco (1892 - 1975) ist nicht mehr weit. Benaiges, der seinen Schützlingen unbedingt das Meer zeigen will, wird einer von zehntausenden Verschwundenen sein. Über 70 Jahre später werden in der Gegend anonyme Massengräber ausgehoben. Ariadna, eine junge Frau aus Barcelona, will Licht in die totgeschwiegene Vergangenheit ihrer Familie bringen und stößt dabei auf die Spur des Lehrers.
Beide Erzählstränge – der fiktionale um Ariadna im Jahr 2010 und der auf realen Ereignissen basierende um Antoni Benaiges 1936 – sind in diesem Film miteinander verwoben.
Länge: 106 Min. | FSK: ab 12 | Altersempfehlung: ab 14 J. | Klassenstufe: ab 9. Kl.
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