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Memoiren einer Schnecke

AU 2024, Adam Elliot

Eine berührende und liebevoll handgefertigte Stop-Motion-Animation.

Themen
Trauer, Verlust, Freundschaft, Trennung, Adoption, LGBTQIA+, Behinderung, Sucht, Zwangsarbeit, Ausgrenzung, Hoffnung

Memoiren einer Schnecke

Dieser Film läuft in Bochum.

Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.

Grace Pudel, eine einsame Frau mittleren Alters, erzählt ihrer liebsten Schnecke Sylvia die Geschichte ihres Lebens – ein Leben voller Brüche und Verluste. Ihre Mutter starb bei der Geburt von Grace und ihrem Zwillingsbruder Gilbert. Die beiden lebten mit ihrem geliebten Vater, einem warmherzigen französischen ehemaligen Stop-Motion-Animator und Straßenkünstler, der nach einem tragischen Unfall, verursacht durch einen betrunkenen Autofahrer, seine Kunst aufgab und selbst Trost im Alkohol suchte. Nach seinem Tod werden Grace und Gilbert getrennt und in Pflegefamilien an entgegengesetzten Enden des Landes geschickt. Gezeichnet von Mobbing, Einsamkeit und tiefer Trauer findet Grace Halt in ihrer Liebe zu Schnecken, die wie sie ein tragbares Zuhause mit sich führen. Erst die Begegnung mit der exzentrischen Pinky bringt Hoffnung und Farbe in Graces graue Welt und zeigt ihr, dass es möglich ist, aus dem selbstgebauten Schneckenhaus auszubrechen und das Leben neu zu beginnen.

Adam Elliot erschafft mit seinem Film ein poetisches Stop-Motion-Meisterwerk voller Liebe zum Detail.

Länge: 95 Min. | FSK: 12 | Altersempfehlung: ab 14 J. | Klassenstufe: ab 9. Kl.