Noch lange keine Lipizzaner
AT 2025, Olga Kosanović
Die absurden Hürden des österreichischen Einbürgerungsverfahrens.
Themen
Zugehörigkeit, Identität, Othering, Rassismus, Nationalismus, Bürokratie, Wahlrecht, Demokratie, Diskriminierung
Noch lange keine Lipizzaner
Dieser Film läuft in Ahlen, Bergisch Gladbach, Euskirchen, Köln, Leverkusen, Olpe und Siegburg.
Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.
Die Regisseurin beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Identität, Zugehörigkeit und den Herausforderungen des Einbürgerungsprozesses in Österreich. Kosanović, in Österreich geboren, sieht sich mit der absurden Realität konfrontiert, dass ihr Antrag auf Staatsbürgerschaft abgelehnt wurde, weil sie 58 Tage zu viel im Ausland war. Dies nimmt sie als Ausgangspunkt für eine tiefere Auseinandersetzung mit strukturellem Rassismus und den Missständen, die in den bürokratischen Hürden und der restriktiven Politik Österreichs verankert sind. Sie kombiniert Dokumentation, Performance und Interviews, um die (un)sichtbaren Barrieren zu zeigen, die Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund daran hindern, ihre Identität auszuleben. Der Film thematisiert, wie Nationalismus und Diskriminierung individuelle Schicksale beeinflussen und das gesellschaftliche Klima prägen und regt an, über Zugehörigkeit und die willkürlichen Kriterien nachzudenken, die bestimmen, wer als zugehörig oder fremd markiert wird.
Ein persönlicher, politischer Film über Ausschluss, Identität und Teilhabe.
Länge: 95 Min. | FSK: o.A. | Altersempfehlung: ab 14 J. | Klassenstufe: ab 9. Kl.
Unterrichtsmaterial zum Download
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