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Amelie rennt

DE/IT 2017, Tobias Wiemann

Einfühlsam und humorvoll porträtiert der Film eine Jugendliche, die sich weigert, ihre chronische Krankheit zu akzeptieren.

Themen
Krankheit, Familie, Trennung, Zusammenhalt, Freundschaft, Liebe, Abenteuer, Alpen, Natur

Dieser Film gehört zum Wissenschaftsjahr-Programm.

Amelie rennt

Dieser Film läuft in Ahlen, Attendorn, Bad Driburg, Bocholt, Bochum, Borken, Dortmund, Düren, Espelkamp, Essen, Grevenbroich, Gronau, Gummersbach, Hagen, Hennef, Hilchenbach, Hilden, Kamp Lintfort, Kleve, Köln, Lennestadt, Leverkusen, Lüdenscheid, Lünen, Meschede, Mönchengladbach, Münster, Oberhausen, Plettenberg, Rheine, Solingen, Troisdorf und Wuppertal.

Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.

Die 13-jährige Amelie durchlebt das Gefühlswirrwarr der Pubertät und leidet unter der Trennung ihrer Eltern. Ihr größtes und wirklich lebensbedrohliches Problem aber ist ihr chronisches Asthma. Als sie einen schweren Asthmaanfall nur knapp überlebt, beschließen Eltern und Ärzt:innen, dass sie in einer Spezialklinik in Südtirol lernen soll, mit der Krankheit besser umzugehen. Amelie findet die Therapien unsinnig und das Personal nervig. Sie reißt aus und trifft auf den 15-jährigen Bart, einen charmanten Nachwuchslandwirt aus dem Dorf. Er bringt Amelie auf die Idee, spontan und ohne jede Ausrüstung einen Berggipfel zu besteigen. Dort oben feiern Einheimische ein Fest und entfachen ein rituelles Feuer mit angeblich heilender Wirkung. Bart gelingt es nicht, Amelie von ihrem waghalsigen Vorhaben abzubringen – also folgt er ihr, um das Schlimmste
zu verhindern.

Einfühlsam und humorvoll porträtiert der Film eine Jugendliche, die sich weigert, ihre chronische Krankheit zu akzeptieren. Die Grenzerfahrungen am Berg, aufflammende Gefühle für den eigenwilligen Bart, die Macht der Natur – all das hilft ihr, sich zu öffnen. Ihre Krankheit kann Amelie nicht loswerden, aber am Ende hat sich ihr Blick auf sich selbst und ihr Umfeld verändert. Der Film macht Spaß und fordert zur Diskussion heraus: Was bedeutet es, krank zu sein? Wie können körperliche Einschränkungen ins Leben integriert werden? Welche Rolle kann und soll das Umfeld spielen?

Länge: 97 Min.  |  FSK: 6 |  Altersempfehlung: ab 11 J.  |  Klassenstufe: ab 6. Kl.