Transkript anzeigen Abspielen Pausieren

Endlich/Unendlich

DE/AT 2021, Stephan Bergmann

Der Film porträtiert die Vordenker:innen der sogenannten Transhumanistenbewegung.

Themen
Medizin, Alter, (Un-)Sterblichkeit, Innovation, Gentherapie, Kryokonservierung, KI, Identität, Ethik, Forschung, Biohacking, Cyborg

Dieser Film gehört zum Wissenschaftsjahr-Programm.

Endlich/Unendlich

Dieser Film läuft in Bad Laasphe, Bonn, Düsseldorf, Gevelsberg und Köln.

Ihre Stadt ist nicht dabei? Kontaktieren Sie gerne das Projektbüro. Ab einer Gruppengröße von etwa 50 Schüler:innen können wir teilweise Sondervorstellungen realisieren.

Der Tod markiert für jeden Menschen eine ultimative Grenze. Sie zu verschieben oder aufzuheben, ist ein uralter Wunsch. Können wir uns diesen Wunsch mit den heutigen technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten erfüllen? Im Transhumanismus treffen sich verschiedene Ansätze, genau das zu tun: den Körper mit individuellen Ernährungs- und Trainingsplänen optimieren, Alterungsprozesse von Zellen gentechnisch aufhalten, Körper und Gehirn durch Implantate erweitern und erneuern. Wer stirbt, bewahrt sich durch Kryokonservierung die Hoffnung, zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu existieren.

Der Dokumentarfilm stellt Akteur:innen des Transhumanismus vor und gewährt Einblicke in ihre Motive und persönlichen Überzeugungen. Er fragt zudem nach den gesellschaftlichen Folgen: Wie verändert sich die Zivilisation, wenn die Medizin die Lebensspanne von Menschen deutlich erweitern kann? Was bedeutet das für die Innovationskraft, wer kann sich die teuren Behandlungen leisten? Der Film kombiniert die weitreichenden Visionen der Protagonist:innen mit Bildern aus ihrer Lebensrealität – eine gute Gelegenheit, um nach der Positionierung des Films zu fragen. Und eine hervorragende Grundlage, um Erwartungen an die Medizin einer zukünftigen Welt zu formulieren.

Länge: 95 Min.  |  FSK: o.A.  |  Altersempfehlung: ab 16 J.  |  Klassenstufe: ab 11. Kl.