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Das Licht, aus dem die Träume sind

IN/FR 2021, Pan Nalin

Ein Film, der mit Witz und Poesie die gesellschaftliche Bedeutung des Kinos als Ort der Utopie verdeutlicht.

Themen
Fantasie, Film, Filmemachen, Filmgeschichte, Kindheit/Kinder, Erwachsenwerden, Technik

Das Licht, aus dem die Träume sind

Das Kino ist Samays große, verbotene Leidenschaft. Sein Vater, ein verarmter Brahmane, hält die flackernden Bilder für schmutzig. Doch seit er für einen religiösen Film eine Ausnahme machte, ist der in einem indischen Dorf aufwachsende Junge wie elektrisiert. Am liebsten würde Samay selbst Filme machen. Bis dahin stiehlt er sich so oft wie möglich in das einzige Lichtspielhaus der Gegend, um sich ganz dem Zauber der Leinwand hinzugeben. Zu seinem besten Freund wird bald der Filmvorführer Fazal, der ihn nicht nur – gegen das leckere Essen von Samays Mutter – umsonst Filme sehen lässt, sondern ihn auch in die technischen Geheimnisse des Mediums einweist. Der junge Cineast lernt, wie ein Filmprojektor funktioniert, und macht sich mit seinen Freunden und einfachsten Mitteln umgehend an den Nachbau. Sein unbekümmerter Diebstahl von Filmmaterial bringt ihn sogar in Konflikt mit der Polizei. Die größere Gefahr jedoch droht durch den unaufhaltsamen Fortschritt: Die Projektion in Fazals Kino wird digitalisiert. Samay muss neue Wege finden, um seine Zelluloidträume wahr zu machen.

Länge: 112 Min. | FSK: 12| Altersempfehlung: ab 12 J. | Klassenstufe: ab 7. Kl.

Dieser Film läuft in Bochum, Düren, Emsdetten, Gronau, Langenfeld, Solingen und Wuppertal.